Wie du die Probezeit erfolgreich meisterst

Es macht keinen Unterschied, ob es dein erster Job ist oder du schon jahrelange Erfahrung besitzt – die ersten Arbeitstage sind immer eine Herausforderung, um neue Kollegen, Arbeitsabläufe und die Unternehmenskultur zu verstehen. Wir haben dir in diesem Artikel hilfreiche Tipps zusammengestellt, damit du deine Probezeit meisterst.

Du hast den stressigen Bewerbungsprozess erfolgreich überstanden und bist nun bei deinem (Traum-)Arbeitgeber gelandet. Was nun auf dich zukommt ist oftmals nicht minder stressig: Die Probezeit. Die Dauer der Probezeit ist im Arbeitsvertrag festgelegt worden und beträft in der Regel zwischen 3 und 6 Monaten, in der dem Arbeitnehmer ohne Angabe von Gründen gekündigt werden kann. Denn erst nach der Probezeit greift dein Kündigungsschutz, weshalb du deine Probezeit möglichst erfolgreich und ohne Probleme hinter Dich bringen solltest.

Der eigentliche Sinn und Zweck der Probezeit ist schnell erklärt. So dient diese Phase sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer als eine Orientierungsperiode, in dem beide Seiten für sich herausfinden sollten, ob sie zueinander passen. Grade du als Arbeitnehmer solltest dich fragen, ob du mit der Arbeit zufrieden bist, ob du dich wertgeschätzt fühlst und ob dir angemessene Zukunftsperspektiven geboten werden. Aber auch der Arbeitgeber wird dich auf Herz und Nieren prüfen. Deshalb solltest du die Probezeit möglichst erfolgreich meisten.

Es liegt auf der Hand, dass du am ersten Arbeitstag pünktlich in angemessener Kleidung erscheinen musst und die neuen Kollegen freundlich begrüßen wirst. Aber schon bei der Begrüßung oder Smalltalk kann es zu Problemen kommen, wenn du mit der Tür ins Haus fällst. Folglich solltest Du dich anfänglich in Zurückhaltung üben. Außerdem ist es auch möglich, dass deine Kollegen sehr im Stress sind und kaum Zeit für dich haben. Sie es ihnen nach! Du hast schließlich auch andere Möglichkeiten dich mit deinem neuen Arbeitgeber bekannt zu machen. So bietet sich immer ein Blick ins Intranet an. Dort findest du insbesondere bei größeren Unternehmen hilfreiche Unterlagen, die den Einstieg in den Job erleichtern. Und außerdem gibt es ja immer noch die Kaffeeküche – wahrscheinlich wirst du hier eh täglich vorbeikommen, sodass du dir die Räumlichkeit genauer angucken kannst. Ein wichtiger Nebenaspekt dabei ist, dass man dort auch mit anderen Mitarbeitern schnell in Kontakt kommt und sich spontan austauschen kann.

Solltest du Berufsanfänger sein, kann es anfänglich sehr schnell zu Frust führen, weil deine Erwartungen an die Arbeitsstellen womöglich nicht erfüllt werden. So wirst du vielleicht nicht umfänglich von Mitarbeitern eingearbeitet, sodass du viel auf eigene Faust erledigen musst. Suche einfach bei offenen Fragen den Kontakt zu deinen Kollegen und fordere deren Input ein, sofern sie Zeit haben und nicht allzu gestresst sind. Lass dich einfach nicht von Startschwierigkeiten aus der Ruhe bringen und lass dir deinen Frust nicht sofort anmerken. Sobald sich Arbeitsschritte eingespielt haben, wird dein Frust wahrscheinlich vergehen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Konflikte diplomatisch zu lösen und ihnen im besten Fall gänzlich aus dem Weg zu gehen. Behalte immer im Hinterkopf, dass du die Probezeit mit einem positiven Eindruck beenden willst. Konflikte auszutragen begünstigen dies nicht. Dabei werden sich dir wahrscheinlich einige Konfliktpotenziale seitens deiner Mitarbeiter bieten. So ist es nämlich möglich, dass jemand einen anderen Bewerber als dich bevorzugt hätte oder gar deine Position selber bekleiden wollte. Folglich solltest du während der Probezeit auch immer auf der Hut sein und sensibel mit deinen Mitarbeitern umgehen.

Letztendlich sollte es dein Ziel sein im Unternehmen „anzukommen“ und dies auch deinem Chef so zu vermitteln. Wenn du dich in den ersten Wochen oder auch vielleicht Monaten erfolgreich eingelebt hast, solltest du dich zu einem vollwertigen Mitarbeiter entwickeln und dich voll einbringen. Der Weg dahin nimmt sicherlich einige Zeit in Anspruch, doch sei geduldig und bleibe positiv!

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