Sollten Sie das Unternehmen wechseln oder bleiben?

Wie lange arbeiten Sie schon an Ihrem derzeitigen Arbeitsplatz? Ihr Alter kann einen Einfluss darauf haben, wie Sie diese Frage beantworten. Einundzwanzig Prozent der Millennials geben an, dass sie im letzten Jahr den Arbeitsplatz gewechselt haben; das ist laut Gallup dreimal so viel wie bei Nicht-Millennials. Und nur die Hälfte der Millennials plant, in einem Jahr noch beim selben Unternehmen zu arbeiten, verglichen mit 60 % der Angehörigen anderer Generationen.

Viele denken zwar, dass Job-Hopping der beste Weg ist, um die Karriereleiter zu erklimmen (und das Gehalt zu steigern), aber es kann auch Vorteile haben, wenn man seine Zeit in einem Unternehmen verbringt. Bei Esri, dem Marktführer im Bereich geografischer Informationssysteme (GIS), wird beispielsweise Langlebigkeit geschätzt, und die Mitarbeiter entscheiden sich oft für eine dauerhafte Karriere innerhalb des Unternehmens, weil sie die Unternehmenskultur schätzen und an die Mission von Esri glauben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Natürlich hängt es von vielen Faktoren ab, ob Sie bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber bleiben wollen oder nicht. Dazu gehören Ihre Karriereziele, Ihre aktuellen Prioritäten und die Unternehmenskultur. Wir haben mit Mitarbeitern von Esri gesprochen, um ihren Rat einzuholen, wie man die Vor- und Nachteile eines langfristigen Verbleibs in einem Unternehmen abwägt.

Schritt 1: Bedenken Sie die Vorteile

Je länger Sie in einem Unternehmen bleiben, desto mehr wissen Sie über das Unternehmen und Ihre Mitarbeiter. Für viele Menschen bedeutet dies, dass sie bei ihrer Arbeit effektiver sind und mehr Möglichkeiten haben, sich weiterzuentwickeln. Für andere bedeutet es eine stärkere Bindung an die Ziele und Werte des Unternehmens.

Werden Sie aktiv

Schreiben Sie Ihre eigene Liste von Vorteilen auf. Vielleicht lassen Sie sich von anderen inspirieren, die seit drei, fünf, 10 oder mehr Jahren in Ihrem Unternehmen tätig sind, und sehen Sie, welche Vorteile ihre Langlebigkeit mit sich bringt.

Einige Beispiele:

  • Ich kann mich in neue Bereiche des Unternehmens einarbeiten und mich beruflich weiterentwickeln, ohne eine neue Organisation aufbauen zu müssen.
  • Da das Management mich und meinen Ruf kennt, kann ich neue Herausforderungen schneller annehmen, als ich es in einem neuen Unternehmen könnte.
  • Ich kann miterleben, wie Initiativen, an denen ich mitgearbeitet habe, weiter wachsen und zum Erfolg des Unternehmens beitragen.
  • Ich baue mein Netzwerk innerhalb des Unternehmens aus, wodurch ich besser und effizienter auf Kundenfragen oder geschäftliche Herausforderungen eingehen kann.
  • Ich habe eine Bindung zu den Menschen aufgebaut, mit denen ich zusammenarbeite, sowohl als Kollegen als auch als Freunde.
  • Ich habe einen breiteren und tieferen Einfluss innerhalb des Unternehmens entwickelt.
  • Ich habe eine stärkere Verbindung zu den Grundwerten und Überzeugungen meines Unternehmens
  • Meine langjährige Erfahrung mit der Vergangenheit meines Unternehmens gibt mir Einblicke, die mir helfen, die Zukunft zu gestalten.

Schritt 2: Seien Sie ehrlich über die Nachteile

Es stimmt, dass es auch Nachteile haben kann, lange Zeit an einem Ort zu arbeiten. In einigen Bereichen kann ein Jobwechsel Ihnen helfen, schneller voranzukommen (und ein höheres Gehalt mit sich bringen). Es ist auch möglich, dass man sich zu sehr einrichtet und sich selbst nicht herausfordert. Denken Sie aber daran, dass diese Dinge sehr spezifisch für Ihre Branche, Ihr Team und sogar Ihre eigene Persönlichkeit sein können.

Handeln Sie

Schreiben Sie neben den Vorteilen auch Ihre persönliche Liste der Nachteile auf. Achten Sie darauf, dass es sich dabei um Dinge handelt, die Sie selbst als Nachteile empfinden, und nicht um Dinge, die Ihre Freunde außerhalb der Branche sagen.

Einige Beispiele:

  • Ich könnte es mir zu bequem machen und mich nicht mehr anstrengen
  • Ich könnte meine beruflichen Ziele in diesem Unternehmen nicht erreichen
  • Ich könnte mir Aufstiegschancen und ein höheres Gehalt entgehen lassen
  • Ich könnte bei Branchenkenntnissen und technischem Fortschritt ins Hintertreffen geraten
  • Ich könnte meine Erfahrung auf eine Branche/Nische oder eine Art der Geschäftstätigkeit beschränken
  • Ich könnte mich daran gewöhnen, in einem bestimmten Umfeld zu arbeiten, und nicht in der Lage sein, mich anzupassen

Schritt 3: Stellen Sie Ihre Liste zusammen

Schauen Sie sich Ihre Vor- und Nachteile an. Zählen Sie nicht einfach, um zu sehen, welche Liste länger ist, sondern überlegen Sie, welche Punkte für Sie mehr Bedeutung haben.

Handeln Sie

Stellen Sie sich diese Fragen – und denken Sie gründlich über die Antworten nach -, um zu entscheiden, was Ihr nächster Schritt sein soll:

  • Überwiegen die Vorteile des Bleibens die Nachteile?
  • Was sind meine beruflichen Ziele, und kann ich sie in meinem derzeitigen Unternehmen erreichen?
  • Was sind meine Prioritäten – Karriereentwicklung, Gehalt, sinnvolle Arbeit?
  • Haben meine Recherchen ergeben, dass meine Prioritäten in einem anderen Unternehmen besser erfüllt werden könnten?

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