Das beste Bewerbungsanschreiben der Welt

Das Anschreiben einer Bewerbung ist hierzulande die erste Seite deiner Bewerbung, sodass dieses Dokument eine besonders wichtige Rolle im Bewerbungsprozess einnimmt. Wertet man einzig die Reihenfolge der Dokumente einer Bewerbungsmappe, so ist das Anschreiben sogar wichtiger als der Lebenslauf und die Zeugnisse. Folglich solltest du dir möglich viel Mühe beim Verfassen des Bewerbungsanschreibens geben.

Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch für deine Bewerbung. Grundsätzlich ist das Anschreiben das erste Dokument deiner Bewerbungsmappe, das der Personaler zu Gesicht bekommt. Und dann entscheiden Sekunden – es reicht ein kurzer Augenblick und der erste Eindruck ist gemacht, anhand dessen der Personaler dich in die engere Wahl für eine Stelle einbezieht oder nicht. Deshalb solltest du alles dafür tun, um dein Anschreiben bestmöglich zu strukturieren und häufige Fehler zu vermeiden.

Zuerst solltest du dir im Klaren sein, wie ein typisches Anschreiben aufgebaut ist. Anfangs sind die Formalitäten abzuarbeiten, d.h. Adressdaten und Betreff. Danach ist eine Einleitung zu formulieren, welche kurz und knapp herunterbrechen sollte, warum du für die freie Stelle geeignet bist und du zu dem Unternehmen passt. Danach folgt der Hauptteil, in welchem du detailliert deine Fähigkeiten schilderst und darlegst, wo und wie du diese Fähigkeiten erworben hast. Infolgedessen solltest du in einem Absatz deine sog. soft skills, also deine sozialen Kompetenzen beschreiben, wonach du in einem abschließendem Teil deine Bewerbung mit einem Verweis auf ein mögliches Interview beendest.

Aber nun der Reihe nach. Welche Formalitäten sind anfangs zu klären? Zum Anschreiben gehört selbstverständlich deine Adresse die ganz oben, z.B. in der Kopfzeile Platz findet. Darunter sollte die Anschrift des Empfängers / des Unternehmens folgen. Dann nennst du das Datum und danach den Betreff (“Bewerbung als XYZ im Bereich ZXY”). Achte bitte darauf, dass dies der typische Aufbau für ein Anschreiben in deutscher Sprache ist, sodass du dich für einen englischsprachigen Lebenslauf separat bzgl. obligatorischer Formalitäten erkundigen solltest.

Nun folgt die Einleitung. Die Einleitung beginnt mit einer möglichst persönlichen Ansprache (z.B. “Sehr geehrter Herr Dr. Meier”). Sollte kein Ansprechpartner bekannt sein kannst du eine generische Ansprache á la “Sehr geehrte Damen und Herren” verwenden. Dann geht es mit dem einleitenden Satz weiter, welcher bloß nicht typische Standardflosklen, wie z.B. “Hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen als…” enthalten sollte. Vielmehr muss der erste Satz Emotionen wecken, hervorstechen und ggfs. einen Fürsprecher aus dem Unternehmen benennen, der dir nur das Beste über das Unternehmen erzählt und dir zur Bewerbung geraten hat.

Darauf folgt der Hauptteil, welchen der Personaler nur bewusst liest, wenn du ihn mit deiner Einleitung überzeugen konntest. D.h. jetzt gilt es die noch vorhandene Skepsis des Personalers weiter abzubauen. Wichtig ist hierbei die Stellenanzeige genau zu lesen und zu verstehen, wen das Unternehmen genau will. Anhand der Infos aus der Stellenanzeige kannst du die relevanten Aspekte abarbeiten, welche im Wesentlichen folgende Punkte umfassen: 1. Wieso sollte ich als Unternehmen diesen und keinen anderen Bewerber einstellen? 2. Was ist der Mehrwert den der Bewerber für mein Unternehmen bringen kann? 3. Was sind seine wesentlichen Qualifikationen und passen sie auf die vakante Stelle?

Im nächsten Absatz solltest du deine soziale Kompetenz thematisieren. Unternehmen ist es wichtig, dass du mit deinen potenziellen Kollegen klarkommst und kein Unruheherd bist, der Mehrarbeit verursacht. Beschreibe hierzu ein treffendes Beispiel, als du erfolgreich im Team gearbeitet hast. Darüber hinaus ist es auch empfehlenswert deinen Arbeitseifer zu beschreiben, wie auch deine Flexibilität, welche bspw. für Unternehmensberater hinsichtlich ausgeprägter Reisetätigkeit unerlässlich ist.

Der Schlussteil besteht aus ein oder zwei obligatorischen Sätzen, welche dein nachhaltiges Interesse an dem Unternehmen bekunden und deine Vorfreude auf ein persönliches Kennenlernen über ein Jobinterview.

Insgesamt betrachtet ist es also nicht viel, worauf du bei der Erstellung eines Bewerbungsanschreibens achten musst. Allerdings gibt es auch kein Patentrezept. Versuche einfach in den genannten Vorgaben und Richtlinien eine persönliche Note für deinem Anschreiben zu finden, mit der du dich von anderen Bewerbern abhebst. Dann steht deinem Erfolg nichts mehr im Wege! Falls du dich dennoch unsicher mit deinem Anschreiben fühlen solltest, gibt es noch zahlreiche andere Websiten mit Tipps und auch erfahrene Dienstleister, welche dir bei deinem Bewerbungsanschreiben weiterhelfen können. Letztendlich muss du dich aber einfach nur in Sorgfalt und Geduld üben – dann wird sich der Erfolg automtisch einstellen.

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